Niemand

Man erklärt dem Bürger seit Jahren, warum seine Sorgen entweder falsch, moralisch problematisch oder statistisch irrelevant seien — und wundert sich anschließend darüber, dass er sich politisch neue Gesprächspartner sucht.

Hilke Brintrup

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Hier habe ich mal verrsucht herauszufinden, wer denn eigentlich dieser immer wieder angeführte „Niemand“ ist. Schließlich begegnet er uns besonders bei Ideologen ständig. Übrigens: Das Wort „niemand“ ist maskulin Singular und es gibt zu diesem Wort gar keine „weibliche Form“, nicht mal einen Plural (obwohl es doch so viele sind). Das heißt also, dass, wenn sich zwei dieser „Niemand“ begegnen, muss sich einer von beiden durch „die Sprache“ diskriminiert fühlen?

Walter Ulbricht, Erich Honecker, „die Partei“ und die KPdSU

Studenten, Dozenten, Journalisten, Angestellte, Beamte (und alle werden gezwungen, dieses Kauderwelsch zu konsumieren)

Gleichstellungsbeauftragte, Unternehmen, Redakteure, Verlage, Politiker, Kommunen, Hochschulen, Behörden, sogar Gesetze (bzw. Gesetzgeber)

Gleichstellungsbeauftragte, Arbeitgeber, Redakteure, Journalisten, Verlage, Politiker, sogar Gesetze, Kommunen, Hochschulen, Behörden, alle, die freiwillig gendern und natürlich die feministischen Genderlinguisten und Innen.

Professor Henning Lobin und Regierungen, Universitäten, der Duden, Redakteure, Kommunen, Behörden, Verlage, und die feministischen Genderlinguisten und Innen

taz, FAZ, ntv, ARD, Deutschlandradio, Deutschlandfunk Kultur, NDR-Kulturjournal, Welt am Sonntag, rbb-Kontraste, frontal 21, der Spiegel, Spiegel TV (alle, die die „Goldene Kartoffel“ 2021 bekommen haben)

„Unter allen Beziehern dieser „Leistungen nach Sozialgesetzbuch II“ waren laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit „Datenstand Januar 2026“ rund 46 Prozent Ausländer, also noch nicht eingebürgerte Einwanderer. Besonders oft stammen sie demnach aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und der Türkei.
Bas könnte das wissen, denn die Agentur in Nürnberg ist ihrem Bundesministerium für Arbeit und Soziales untergeordnet.
Laut den Zahlen der Bundesagentur haben inzwischen 63,4 Prozent aller „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“, also umgangssprachlich Bürgergeld-Bezieher, Migrationshintergrund. In absoluten Zahlen ausgedrückt trifft das auf 2,44 Millionen von insgesamt mehr als 3,85 Millionen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zu.“
(WELT vom 11.05.2026, Seite 4)